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Ausbildungsbetriebe m├╝ssen bereits eine ganze Reihe von Regelungen und Auflagen beachten. Der Einsatz lohnt sich aber ÔÇô zieht man sich doch seinen eigenen Nachwuchs exakt so heran, wie man ihn sp├Ąter auch f├╝r die optimale Erledigung der betrieblichen Abl├Ąufe ben├Âtigt.

In gewissem Umfang obliegt Ihnen f├╝r diese jungen, oft noch minderj├Ąhrigen Menschen auch eine F├╝rsorgepflicht. An diese appellierend, bitten wir zu bedenken, dass die soziale Absicherung Ihrer j├╝ngsten Zug├Ąnge ausgesprochen bescheiden ist. Ihre Auszubildenden nehmen im Regelfall genauso am Arbeitsleben teil wie Ihre ausgelernten Mitarbeiter. Im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung genie├čen Ihre Auszubildenden auch vollen Versicherungsschutz ÔÇô der ist aber prim├Ąr auf die ├ťbernahme von Behandlungs- und Rehakosten nach einem Arbeitsunfall ausgelegt. Bleibt eine dauerhafte Sch├Ądigung zur├╝ck, zahlt die Berufsgenossenschaft nur eine sehr bescheidene Unfallrente, sofern auch ein bestimmter Grad an Minderung der Erwerbsf├Ąhigkeit ├╝berschritten wurde. F├╝r die Kosten, die die Behinderung dann im Alltag mit sich bringt, gen├╝gt das nicht.

Bitte schlie├čen Sie Ihre Azubis daher m├Âglichst vom ersten Tag an in die Gruppenunfallversicherung Ihres Betriebs ein. Besteht noch kein solcher Vertrag, raten wir, zumindest f├╝r Ihre schutzbed├╝rftigsten Mitarbeiter f├╝r soliden Unfallschutz zu sorgen. Auch f├╝r den Fall, dass durch Krankheit oder Unfall der angestrebte Beruf aus gesundheitlichen Gr├╝nden nicht ausge├╝bt werden kann, haben Ihre Sch├╝tzlinge keinerlei Absicherung. Geben Sie daher einen eindeutigen Hinweis an Azubis und Eltern, dass privat ├╝ber eine Berufsunf├Ąhigkeitsversicherung vorgesorgt werden muss. Gerne ├╝bernehmen wir diese Aufkl├Ąrungsarbeit auch f├╝r Sie, wenn Sie m├Âchten. Wir unterst├╝tzen Sie gerne!